Eine Garage als Proberaum

Dezember 3rd, 2009 · No Comments

In einer Garage finden oft die abenteuerlichsten Dinge statt. Auch als Probenraum für eine Musiktruppe kommt sie in Frage. Wie man die Situation mit den Nachbarn regelt, ist wahrscheinlich in manchen Siedlungen ein Problem. Schalldicht bekommt man eine Garage nur dann, wenn man die entsprechenden Maßnahmen dafür ergreift. Jeder kennt die Bilder von Proberäumen, die mit den Schachteln, in denen eigentlich Eier verkauft werden, ausgekleidet sind. Dies sieht zum einen nicht wirklich toll aus, und ist zum anderen auch nicht schalldicht genug. Proben innerhalb der gesetzlichen Ruhezeiten sollte man mit dieser Lösung also nur dann in der Garage anberaumen, wenn die Nachbarn sich an der Musik erfreuen.

Spezielle Dämmmatten sind zwar eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Eierschachteln, bieten jedoch auch keinen vollkommenen Schutz. Das Tor ist eine undichte Stelle, die schlecht abgedichtet werden kann. Während man die verschlossenen Fenster durch elektrisches Licht ersetzen kann, bleibt das Tor eine Lücke, durch die die Rockmusik auch dann entweicht, wenn die Nachbarn alle Schlagerfans sind.

Auch die Lagerung der Musikanlage samt Boxen, sowie der Musikinstrumente, sollte nicht unbedingt in einer Garage vorgenommen werden. Feuchtigkeit und Kälte können hier großen Schaden anrichten. Ist die Garage nicht 100 Prozent wärme- und nässeisoliert, können die hochempfindlichen Geräte und Instrumente kaputt gehen, was wahrscheinlich für viele Nachbarn das Schönste wäre, was passieren konnte. Wer Probleme bekommt, wenn er seine Garage als Probenraum benutzen möchte, sollte sich lieber nach einer anderen Möglichkeit umsehen, und den Stellplatz für das Auto wieder als das verwenden, wozu er erbaut wurde.