Die einfache Definition einer Garage: Eine Garage ist eine Unterstellmöglichkeit für Fahrzeuge, meistens Pkws. Dieser Bau ist abschließbar durch verschiedenste Garagentore und von festen Mauern umschlossen. Das Wort Garage kommt aus dem Französischem, von ”gare” für Bahnhof und bedeutet: “sicher verwahren”.
Wozu dient eine Garage?
Eine Garage soll vor Diebstahl schützen und das das Fahrzeug vor Witterungsverhältnissen geschützt ist. Zumeist wird sie auch für die Lagerung von Gegenständen, beispielsweise Werkzeug, und als Reparatur-Ort verwendet. Das Gegenteil einer Garage ist das sogenannte Carport, welches aber im Vergleich zu einer Garage weniger Schutz bietet.
Welche Nachteile könnte eine Garage haben?
Der einzige wirkliche Nachteil einer Garage ist, dass die eventuell entstehende Feuchtigkeit nicht abziehen kann und somit die Materialien, aber vor allem das sich in der Garage befindende Fahrzeug anfängt zu rosten.
Gibt es verschieden “Garagetypen” ?
Ja. Man unterscheidet hier zwischen den Einzelgaragen und den Großgaragen. Auch bei den Großgaragen lässt sich die Sicherheit gewährleisten. Zwischen den einzelnen Stellplätzen lassen sich Gitter oder auch Rolltore einbauen. Wie aber unterscheidet man zwischen einer kleinen, mittleren und großen Garage? Wenn man zwischen den verschiedenen Garagen unterscheiden will, muss man sich an den Größen richten. Als Kleingarage wird alles unter 100 m², eine Mittelgarage über 100 m² bis 1000 m² und eine Großgarage über 1000 m². Wie groß müssen die Stellplätze sein? Gibt es da bestimmte Vorgaben? Auch hier gibt es strikte Regeln, an die sich bei einem Bau einer Garage oder eines Parkhauses gehalten werden müssen. So muss die Länge 5 m und die Breite 2,30 m betragen. Dies gilt, wenn links und rechts weitere Parkmöglichkeiten sich anschließen. Wenn dies nicht der Fall ist, beträgt die Breite 2,50 m. Neben diesen gibt es auch noch weitere Kriterien die unbedingt eingehalten werden müssen. Diese wären zum Beispiel der Kurvenradius ( dies ist besonders wichtig in Parkhäusern ), die Zufahrtsgröße und die Fahrgassen.
Diese Kriterien gellten selbstverständlich für die öffentlichen Garagen bzw. Parkhäuser. Die Maße für die “Heimgarage” sind nicht genau definiert. Die Maße für eine eigene Garage liegen bei 2,79 m/5,50m Breite. An diesen Werten kann man sich orientieren, wenn man eine eigene Garage bauen möchte. Sollte man die eigene Garage in die Grundmauern des Hauses integrieren oder sollte man lieber einen ganz neuen Komplex mit eigenen Grundrissen/mauern bauen beziehungsweise bauen lassen?
Für diese Idee sprechen folgende Punkte:
1. Ein direkter Zugang zum Auto beziehungsweise zur Garage oder Werkstatt ist gegeben. Das hieße, dass man nicht mehr durch den Regen laufen müsste.
2. Der Lärm, der durch das Auto eventuell verursacht wird, kann man hervorragend abdämmen, so dass dieser Punkt nicht mehr negativ anzusehen ist.
3. Man spart eine Wand, das heißt, man spart an Baukosten.
Gegen die Idee eine Garage mit dem Haus zu Verbinden sind folgende:
1. Feuchtigkeit der Wände kann sich negativ auf die Mauern des Hauses auswirken.
2. Wenn die Bodenplatten unter der Garage absackt, könnte es die Mauer des Hauses beschädigen. Das heißt es könnten Risse in den Wänden entstehen und so zu einem Wärmeverlust führen.
3. Um die Anschaffungskosten von einem Garagentor kommt man so oder so nicht herum.
Dies wären Pro-und Contra-Anregungen. Über diese Methode eine Garage zu bauen, wurde viel im Internet diskutiert und ich halte es deshalb auch für erwähnenswert. Am Ende dieses Berichtes sollte noch mal gesagt werden, dass bei einem Bau einer Garage das Grenzbaurecht zu beachten sei. Bis zu einer bestimmten Höhe kann man bedenkenlos (auch ohne Einverständnis des Nachbarn) eine Garage an der Grundstücksgrenze gebaut werden. Jedoch ist zu beachten, dass sich die Größenvorgaben je nach Bundesland unterschiedlich ausfallen können. Noch etwas Wissenswertes zum Schluss: Eine andere Bedeutung des Wortes Garage gibt es in der Schweiz. Hier bezeichnet eine Garage auch eine Autowerkstatt. Der Besitzer wird “Garagist” genannt.
