Garagen sind nicht immer nur einfache Betonbunker, in denen ein Fenster, ein Tor und vielleicht noch eine seitliche Türe eingelassen sind. Ausgefallenes Design ist nicht überall willkommen, da spielen in den meisten Fällen schon die finanziellen Voraussetzungen nicht mit. Auch auf die Nachbarn nimmt man meistens ein wenig Rücksicht, um nicht allzu sehr aus der Reihe zu tanzen.
An baulichen Dingen ist vieles möglich. Hier ist man nicht an ein bestimmtes Dach, eine gewisse Fenstergröße, an eine Außenfarbe, ja nicht einmal an eine gewisse Größe der Garage gebunden. Wer also aus den vielen Möglichkeiten, die es im Bezug auf Garagen gibt, eine besonders spektakuläre aussuchen will, der soll dieses mit seinem Architekten besprechen. Höchstens statische No-gos können ein Grund sein, eine Idee nicht in die Tat umzusetzen. Beton als Werkstoff für Mauern heißt beispielsweise nicht unbedingt, dass es rechteckige Mauern sein müssen, die man da einschalen lässt. Nach hinten fliehend, in einem Halbrund endend: Allein in der äußeren Form gibt es bei Garagen viele Spielereien. Eine einfache, gerade Türe? Warum? Es gibt so tolle Türen, um die zum Beispiel ein Fenster herum einen Kreis bildet und somit viel Licht in das Innere der Garagen lässt.
Spezialanfertigungen von Toren gibt es auf Anfrage. Hier kann ein Architekt sicher die passenden Kontakte knüpfen, damit auch das Tor zur extravaganten Ausführung der Garage passen. Auch bei Fertiggaragen ist man übrigens nicht an ein bestimmtes Muster gebunden. Auch hier kann man sich mit den Herstellern über Sonderwünsche und Maßanfertigungen unterhalten. In den meisten Fällen bekommt man auch das, nach dem man gefragt hat. Alles eine Frage des Gelds.
